Donnerstag, 21. November 2013

USA - San Francisco Santa Barbara San Diego

Weil Flo in Klamath Falls erkältet war, bin ich natürlich in San Francisco erkältet. So richtig schön mit Schluckbeschwerden, Rotznase und Husten. Klasse. Als wir abends mit dem Mietwagen vorm Hostel parken, werden wir zwar freundlich empfangen, bekommen aber auch gesagt, dass die günstigste Möglichkeit um über nacht den Wagen stehen zu lassen immer noch 30$ kostet. Sehen wir gar nicht ein. Nach dem Abendessen überwinden wir die Müdigkeit (Flo ist mal wieder die gesamte Strecke gefahren, weil ich ja nicht darf.) und bringen das Auto zurück zum Flughafen. Die nächsten drei Tage verbringen wir schließlich in San Franciscos Innenstadt und da ist unser Mietauto offensichtlich nicht erwünscht.

Walmart hatte gottseidank noch den passenden Soundtrack für die Fahrt nach Kalifornien.
heute aus der kalifornischen Walachei.
Der kalifornische Himmel war schon mal ganz einladend.
Am nächsten Morgen kommen wir in den Genuss des bescheidenen Bagelfrühstücks im Hostel. Ich war hier schonmal. 2008 habe ich mit meiner Freundin Jessy drei Nächste hier gewohnt. Da sah das aber alles noch ein bisschen anders aus. Kurz danach haben sie hier renoviert und ein hippes Designhostel aus dem alten Haus gemacht. Flo und ich nutzen das Angebot der Free Walking Tours, womit ich ja in Vancouver schon mal richtig Erfolg hatte. Die heutige Tour handelt von dem großen Feuer von 1906, dass San Francisco in Schutt und Asche zurück gelassen hat. Unsere Führerin ist eine ältere Dame, die Publizistin war und das hier jetzt aus Spaß an der Freud macht. Zu Mittag gönnen wir uns den netten Blick vom Dach des Macy-Hauses (natürlich.), denn dort hat ein Cheesecake-Factory-Restaurant eine hübsche Terrasse, auf der mir schweinekalt wird. Das Essen schmeckt trotzdem.

Die free-walking-tour fängt hinter der City-Hall an. Flo und ich kommen auf die Sekunde pünktlich. 
Keine Kuppel keines US-Staates darf höher sein, als die des Buildings of Congress in D.C.. Weil die City Hall aber der Stadt San Francisco und nicht dem Staat Kalifornien gehört, war einem dieses Gesetz vollkommen schnuppe.
Ich wollte eigentlich noch ein Stück Käsekuchen zum Nachtisch. War kein Platz mehr. 
Bekanntermaßen ist es Anfang November eh immer irre weihnachtlich in Kalifornien. Ich denke, das liegt an den Palmen. Oder daran, dass man noch in kurzen Hosen rumlaufen kann. Auf jeden Fall ist es kein bisschen merkwürdig.
Der nächste Morgen fängt wieder trügerisch sonnig an, aber der Wind ist eiskalt und ich muss irgendwann zugeben, dass es vielleicht doch schon ein Langehosentag hätte sein können. Wir frühstücken im Hostel und bummeln dann durch die Stadt. Ich bräuchte im Prinzip eine neue lange Hose. Meine alte hat ein Loch an einer recht frivolen Stelle und eine neue Jeans wäre wahrscheinlich gar keine so schlechte Idee. Ich finde keine. Natürlich. Stattdessen machen Flo und ich einen langen Spaziergang am Wasser entlang zu Pier 39, wo wir Robben gucken, Tee trinken und dann mit der Straßenbahn wieder zurück in die Innenstadt fahren.

von Pier 1 bis 39: fünfundvierzig eiskalte Minuten. 
Wenn man auf die Flächen trommelt drehen sich oben aufgehängte Affen im Kreis. Durch die Masken kann man sich das dann zeitverzögert angucken. Der Sinn dessen erschließt sich mir nicht vollständig, aber die Masken find ich super. 
Flo wollte die ganze Zeit ein Photo davon machen. Als ich ihm offenbart habe, dass wir tatsächlich auch damit fahren würden, ist er vor Ekstase im Kreis gehüpft.
Seit 1989 (ein gutes Jahr.) lungern die Robben auf den Docks rum. Den ganzen Tag. Manchmal schubsen sie sich runter, robben übereinander, beißen sich gegenseitig ins Gesicht oder schreien sich an.
Wir haben die letzte Fähre nach Alcatraz verpasst. Wahrscheinlich gar nicht so schlecht, weil ich zu diesem Zeitpunkt schon relativ durchgefroren war. Und außerdem war ich da ja auch schonmal.
Am nächsten Morgen fahren wir vom Hostel aus an den Flughafen. Wir brauchen mal wieder ein Auto. Während die Frau am Schalter gegenüber des Hostels in der Innenstadt ein Angebot für schlappe 570$ parat hatte, haben wir zwei Sparfüchse im Internet eine Alternative für 90$ gefunden. Flo liebt das neue Auto (fast heimlich ein bisschen, obwohls ein amerikanisches Fabrikat ist.). Es lasse sich viel europäischer fahren, oder so…Ich verstehe nicht so ganz, was das bedeutet, aber ich freue mich, weil es mal wieder dunkelgrau ist und weil man meinen Ipod anschließen kann. Das ist gut, weil weder Flo und ich Lust darauf hatten, nochmal die Mamas und Papas anzuhören. Wir fahren Richtung Santa Barbara. Auf dem Weg steht mal wieder einer dieser Outletkolosse und wir lassen uns hinreißen. Das ist okay, denn wenigstens finden wir diesmal was. Keine Jeans, natürlich. Aber eine Handtasche für mich (dringend nötig…) und ein paar T-Shirts für Flo. Spät am Abend kommen wir in Santa Barbara an. Das Hotel haben wir mal wieder über Hotwire.com gefunden. Es liegt ein kleines bisschen außerhalb, aber dafür ist es spottbillig, super sauber, bietet Gratisfrühstück an und hat immerhin drei Sterne.
Frisches Obst zum Frühstück war nach den trockenen Bagels in San Francisco eine willkommene Abwechslung.
Flo fand, das sei ein sehr kalifornisches Motiv.
Und ich hätte Südkalifornien vielleicht noch ein bisschen besser gefunden, wenn mein blöder Husten hier nicht am blödesten gewesen wäre.
Nach dem wir am Strand zu Mittag gegessen haben machen wir uns auf nach San Diego. Auch hier kommen wir erst im Dunkeln an. Auch hier ist das Hostel sauber und freundlich und die Akustik in der Nähe des Flughafens erinnert mich mal wieder wahnsinnig an meine Heimat. Nach einer recht kurzen Nacht fahren wir am Morgen einkaufen. Viele leckere Sachen. Und weil wir in Kalifornien sind natürlich Bio. Und deshalb sind wir danach arm. Dafür koche ich während Flo das Auto an den Flughafen bringt den Lachs meines Lebens und bin danach so erschlagen (und vor allem so verdammt erkältet), dass wir den kompletten Nachmittag im Hostel verbringen. Ich ruhe, Flo lernt. Abends machen wir einen Spaziergang an den Strand und gehen auf dem Rückweg Sushi essen. Ich mag San Diego ganz gerne. Ich glaube, ein bisschen lieber als San Francisco.

Flo findet gut, dass es gerade ausfährt, wenn man nicht lenkt. Das andere ist einfach so nach rechts gefahren. Ich finde das schlüssig. 
Lachs mit Quinoa Grünkohl Salat mit karamellisierten roten Zwiebeln und Apfelspalten.
Der Hund, den wir am Strand treffen heißt Karma, weil die Halterin ihn nicht Bitch nennen wollte.
Der Montag scheint uns prädestiniert für einen Ausflug in die Innenstadt. Unser Hostel liegt auf der Point Loma Peninsula nebendran. Wir laufen durch die Stadt, bummeln entlang der Waterfront und essen mal wieder ein Eis. Wir finden, man merkt die Nähe zu Mexico. In der Architektur, den Menschen und dem Klima. 
Pure Flo
Pure Flo
Erwachsen wie ich bin guck ich ihr erstmal unters Röckchen.
Hier ne kleine Segelyacht!?
Der letzte Tag in San Diego beginnt mit einem ziemlich wohlkoordinierten Packprozess, in dem Flo und ich innerhalb von wenigen Minuten auf engstem Raus aneinander vorbeiwirbeln und alles in unsere Taschen stopfen, was rumliegt. Um halb elf checken wir aus, frühstücken (jetzt total entspannt) und fahren mit dem Bus zur Amtrak-Station im Stadtzentrum. Unser Ticket nach LA kostet nur 37$ pro Person. Natürlich sind die Plätze wieder breit, es gibt genug Fußraum, das Personal ist freundlich und man hat WLan an Bord. In LA müssen wir noch eine Stunde mit dem Bus zum Flughafen fahren, dort in ein Shuttle umsteigen, zum Hotel fahren, einchecken und nicht mehr rausgehen. Nie mehr. 
Resteverwertung
sogar die Bahnhöfe sehen hübscher aus. 
und der Blick aus dem Zugfenster auch ein bisschen...
Am nächsten Morgen müssen wir doch raus. Zum Flughafen. Das ist okay. Flo fliegt zurück zu seiner letzten Zahnarztprüfung und ich muss schließlich nach Hawaii!

Abmarsch!

Montag, 11. November 2013

USA - Seattle Portland Klamath Falls

Weil es hieß, bis Anfang dieser Woche würden sie das Ergebnis meiner Masterarbeit eintragen, konnte ich weder Sonntag noch Montag noch heute morgen sonderlich gut ein- oder ausschlafen. Heute habe ich es bis um sechs Uhr geschafft. Dann habe ich mich noch eine Stunde lang im Bett herumgewälzt (zu Verenas großer Freude, die über mir geschlafen hat) und gegen sieben habe ich mich endlich getraut, meine Emails zu lesen. Dann hätte ich eigentlich laut aufschreien wollen (aber die anderen haben ja noch geschlafen), habe stattdessen einfach kurz geweint (weil ich total rational und selbstbeherrscht bin.). Ich habe bestanden. Und das großartige ist: Ich muss meine Reise noch nicht vorzeitig beenden.
Annie, Verena und Ich laufen gemeinsam zur Haltestelle. Annie fliegt zurück nach München, Verena braucht eine Bluse für ihre Bewerbungsgespräche und ich fahre zur Greyhoundstation, um den Bus nach Seattle zu bekommen. Die Fahrt ist mal wieder ziemlich verregnet und der Bus ganz schön leer. Trotzdem brauchen wir an der Passstation über eine halbe Stunde und kommen dementsprechend spät in Seattle an. Dort warten Flo und Eric auf mich. Mit Flo werde ich die nächsten zwei Wochen unterwegs sein und bei Eric werden wir die nächsten zwei Nächte wohnen.

Als ich nach fünfeinhalb Stunden die Skyline von Seattle entdecke finde ich, dass das Zeit ist, Macklemore anzumachen. 
Eric zeigt Flo und mir seine Nachbarschaft und wo es leckeren Gin Tonic (und gutes Essen) gibt.
Am nächsten Morgen nimmt uns Eric mit in die Uni. Er unterrichtet am Deutschen Institut der University of Washington und heute sind wir seine 'Show&Tell'-Objekte im German 201 Kurs. Danach fahren Flo und ich in die Innenstadt, essen zu Mittag und schlendern am Wasser entlang und dann über den Pike Place Public Market. Seattle ist hübsch, ein bisschen kalt und bewölkt, aber es gefällt mir.  Unser Lieblingsgeschäft am Public Market ist 'Bavarian Meats'. Hier verkaufen echte Bayern echtes Importfleisch. Wir gehen rein. Es läuft irgendein Hit von irgendeiner Schlagerfrau. Irgendwas mit blauen Augen, Prinz und Liebe. Es gibt eine lange Fleischtheke, ein Regal mit Knorrtütensuppen, ein Regal mit Haribo und Ritter Sport und eine Riesencharge Gewürzgurken (natürlich.) In der Markthalle selbst kaufen wir für einen Salat ein, denn heute Abend koche ich für die zwei Kerle.
Eric erklärt mir, dass das Gebäude der deutschen Fakultät schon stand, bevor Washington ein Staat war.
er sie es nahm, er sie es wird nehmen, er sie es nähme, er sie es nehme, er sie es wird genommen haben.
Den Pike Place Public Market gibt's schon seit 1907. 
Das Eis gabs deutlich kürzer. Hat aber super geschmeckt. 
Flo glaubt, dass das sicherlich das Erste wäre, was er im Ausland vermissen würde. Knorrtütensuppen.
Wir entscheiden uns gegen Seafood. Dafür kommen in meinen Salat Avocado, (gebratener) Rosenkohl, Tomaten, Trauben, Salat (natürlich.) und Frühlingszwiebeln. 
Der Donnerstag schreit förmlich nach einem Pausentag, als ich nach dem Aufwachen aus dem Fenster gucke und es in Strömen regnet. Das ist okay. Weil ich ja jetzt weiß, dass ich meine Masterarbeit nicht nochmal schreiben muss, nutze ich den Tag um meine Referendariatsangelegenheiten zu regeln, im Internet zu plänkeln und rumzuhängen. Flo nutzt die Pause um zu lernen. Am späten Nachmittag treffen wir Eric in einem Café nahe des Greyhoundterminals. Heute Abend geht es noch viereinhalb Stunden nach Portland.

Flo dachte, er müsse mich herausfordern und wollte wissen ob ich all fünfzig Staaten aufsagen kann. Ich wusste achtundvierzig. Kansas wusste er und auf Wisconsin sind wir gekommen, weil er nicht mehr wusste, ob Milwaukee der Staat oder die Stadt war.
Portland ist weniger verregnet als Seattle. Das ist schonmal gut. Ich fange den Tag an, in dem ich erstmal Wäsche wasche. Flos blöder blauer Pulli verwäscht alles, was weiß war. Aber weil ich ja Backpackerin bin (und hart im nehmen. natürlich.) ist es mir überraschend egal. Nach dem Mittagessen laufen wir in die Stadt, entlang des Willamette Rivers und ein bisschen durch die Fußgängerzone. Es ist sehr hübsch. Die Architektur und das Gefühl der Stadt finde ich noch besser als Seattle, aber Vancouver ist bisher nicht zu schlagen. Wir haben Glück. Es regnet nur kurz und als es dunkel wird sehen wir die Wolken ja eh nicht mehr.

Obwohl Ken's Brot vielversprechend aussieht, ist es auch nicht viel besser als das, was man hier sonst so bekommt. Flo entscheidet sich zum Frühstück für ein Rosinenteilchen, ich nehme ein Stück Quiche.
der graue Himmel macht nur, dass die Häuser noch bunter aussehen.
Nur Minis, damit noch platz für Donuts ist.
Natürlich hat es genau geregnet, als wir anstanden. Und dann mussten wir beide zugeben, dass es das noch nicht mal richtig wert war. Voodoodonuts sind nicht die leckersten Donuts der Welt.
Und unser heutiges Bilderrätsel mit der Frage: Hipster oder Homeless? 
So grün wie das Fahrrad will auch die ganze Stadt sein. 
es dämmert bereits um halb fünf.
schon ein kleines bisschen Weihnachten auf Portlands Straßen.
Der schönste Nike-Store in dem ich bisher war schützt uns vor Portlands abendlichen Regentropfen.
Am nächsten Morgen fahren wir vom Hostel aus zum Flughafen. Für die nächsten vier Tage reisen wir mit einem Mietwagen, weil es in die Walachei Oregons geht. Es dauert etwa eine Stunde um mit dem Bus von Portland an den Flughafen zu kommen. Dafür kostet der Trip nur 2,50$. Am Flughafen selbst müssen wir wiederum in ein Shuttle umsteigen, aber dann läuft alles wie geschmiert. Unser Auto ist grau (was mich sehr freut) und hat einen Allradantrieb (was Flo freut, und wovon ich nicht ganz genau weiß, was es bedeutet.) Nach dem Mittagessen laden wir unser Gepäck ein und fahren sechs Stunden lang schnurgeradeaus, bis wir bei Dunkelheit die Lodge erreichen, in der wir die nächsten drei Nächte verbringen werden.

das Hostel in Nordwest Portland 
Warum ich kurz gezögert habe, als der Mann von der Autovermietung gefragt hat: 'Do you have any bags or luggage?' ist mir im Nachhinein auch nicht mehr so ganz klar.
 Ich finds hübsch, Flo findets langweilig.
In Klamath Falls ist endlich wieder schönes Wetter. Meine Ansprüche sind seit Kanada etwas höher und ich erwarte, dass auch der Herbst gefälligst sonnig zu sein hat. Nach dem Frühstück machen wir einen langen Spaziergang an den Upper Klamath Lake. Die Landschaft ist ganz anders als noch in Kanada. Viel trockener. Überall sind wilde Kräuter, vor uns springt ein Rehrudel in die Büsche. Es gibt unendlich viele Vögel mit leuchtend gelben Bäuchen und auf dem See schwimmen ungefähr Millionen Enten. Danach entscheiden wir uns, es mal so richtig classy anzugehen. Wir versuchen zu Walmart zu fahren, gehen zwischendrin mehrfach verloren und stärken uns dann auf dem Parkplatz des Burger Kings im Drive-Thru Pommes und Cola. Klasse.

Weil unser Vehikel nicht autorisiert ist, parken wir und laufen ab hier.
Die Zwei! Erst weglaufen und dann so lange gucken, bis ich auch ja ein Photo von ihnen gemacht habe.
Alles vulkanisch. Hab ich gleich erkannt. Ich hab schließlich mal Geographie studiert.
An den Steinen links sieht man, dass das Wasser manchmal höher steht. Der Pegel variiert mit bis zu drei Metern. 
Einmal vier Liter Mayo, bitte.
Montagmorgens scheint wieder die Sonne. Wir packen Snacks ein und fahren eineinhalb Stunden lang in den Norden. Flo fährt, ich bin noch zu klein. Der Crater Lake National Park sieht schon auf der Karte verblüffend aus. Der See ist kreisrund und scheint ziemlich groß zu sein. Schon nach der Hälfte der Strecke verändert sich die Prärie in eine Waldlandschaft, mit bemerkenswert hohen Nadelbäumen und schluchtartigen Canyons neben der Fahrbahn. Bald darauf halten wir zum ersten Mal an und sehen: echten Schnee. Irre. Der Crater Lake selbst ist auch ein bisschen abgefahren. Er ist im Schnitt dreihundertfünfzig Meter tief und hat keine Zuwege sondern nur steile Hänge. Und er liegt einfach so da und spiegelt das Blau des Himmels. Hach. Morgen fahren wir dann weiter nach Kalifornien. Die erste Station: San Francisco!

Vor einigen hunderttausend Jahren hat der Vulkan seine Lava auf einen Fluss geschmissen. Weil das Wasser dann wieder an die Oberfläche wollte und wahnsinnig heiß war, sind die Sedimente entlang der Wasserdampfschlote zu solchen lustigen Zipfelmützen verbacken. Das lockere Zeug drumherum ist nach und nach erodiert worden.
Der Crater Lake ist entweder der siebtiefste oder der neunttiefste Süßwassersee der Staaten. Je nachdem, ob man nach durchschnittlicher Tiefe oder maximaler Tiefe geht. Ich weiß aber nicht mehr, wie herum das war...
Das praktischste Wanderoutfit, das ich finden konnte.
Eschter Schnee!